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Jahresberichte ab 2017 Drucken

Bericht des Vorsitzenden zu den Bildungsaktivitäten im Berichtsjahr 2019

vorgelegt in der Hauptversammlung am 10.3.2020

 

Themenschwerpunkte

Aufgrund personeller Schwierigkeiten hat sich das Jahr 2019 im Bereich des Evangelischen Bildungswerks in Tirol mit nur wenigen Veranstaltungen begnügen müssen.

Zwei größere, vom EBiT organisatorisch getragene Veranstaltungen stehen im Vordergrund:

Die Ausstellung „Donne forti – Starke Frauen in der Geschichte der Kirchen“ konnte nicht nur das Publikum bei der Vernissage begeistern, sondern wurde durch die sehr aktive Künstlerin Karin Peschau in mehreren Rahmenveranstaltungen bereichert. Außerdem wurden durch die Religionslehrer in der Pfarrgemeinde Innsbruck-Auferstehungskirche, wo die Ausstellung stattfand, auch in zahlreichen Spezialführungen für Schüler interessante Einblicke in die Geschichte der Frauen vom 11. bis ins 21. Jahrhundert geschaffen. Zusätzlich gabe es einen Workshop für Kinder, Sonderführungen für interessierte Vereine, eine sogenannte „Midissage“ (in der Mitte der Ausstellungszeit, mit Sonderführungen) und eine Finissage am Abschlusstag der Ausstellung. Insgesamt haben die Ausstellung ca. 250 Besucherinnen und Besucher gesehen, davon etwa 150 Frauen, was eine enorme Zahl für eine Ausstellung dieser Art ist.

Die Fahrt zu den Evangelienspielen nach Rainbach im Innkreis führte die Reisegruppe (30 Personen, davon 20 Frauen) auch nach Passau und in das Evangelische Museum in Rutzenmoos / OÖ. Die Stadtbegehung in Passau und die von der kompetenten Reiseleitung dargestellten historischen, kulturellen und religiösen Zusammenhänge interessierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ebenso wie die vom Leiter der Evangelienspiele in mehreren Diskussionsrunden dargestellten Hintergründe, Motive und die geschilderten Erlebnisse am Rande und im Zentrum der Produktion.

Des weiteren wurden mehrere seminarartige Veranstaltungen gefördert bzw. in Kooperation durchgeführt: ein Vortrag zum Thema „Christen im Orient“ im Haus der Begegnung, ein Ausbildungsseminar der Evangelischen Jugend Salzburg-Tirol für Mentorinnen und ein Vortrag zum Jubiläum „500 Jahre Reformierte Kirche“ der ökumenischen Initiative Tirol.

Weitere ursprünglich geplante Angebote, wie die „Bildungswochen im diakonischen Umfeld“ oder ein Workshop für Kalligraphie sowie eine Märchenerzählung konnten aus verschiedenen personellen Mängeln nicht stattfinden. Ein Teil dieser Mängel beruhte auf dem Rückzug mehrerer Vorstandsmitglieder, die dem verbleibenden Team die weitere organisatorische Kraft nahm, sodass insbesondere die zweite Jahreshälfte im Wesentlichen ohne Veranstaltungen oder Kooperationen blieb.

 

Einschätzung des Erreichten / Schlussfolgerungen für die Zukunft

In Erkenntnis dieses mangelhaften Zustands haben sich die verbliebenen Vorstandsmitglieder darauf geeinigt, eine Konsolidierung der Strukturen und Finanzen mit neuen Vorstandsmitgliedern zu probieren, die Organisation wieder in Schwung zu bringen und mit Unterstützung der Qualitätsverbundes Q_AEBW Ziele neu zu formulieren und anzugehen.

 

Kooperationspartnerinnen und -partner

Es konnte und soll weiterhin die Zusammenarbeit mit folgenden Einrichtungen aufrechterhalten werden:

  • Ökumenische Initiative Tirol (Leitung: Gerlinde Busse)

  • Offenes Evangelisches Zentrum (OEZ, Leitung: Katharina Nemec), der Pfarrgemeinde Innsbruck-Christuskirche zuzurechnen

  • Haus der Begegnung (verschiedene Ansprechpersonen)

  • Evangelische Pfarrgemeinde Innsbruck-Auferstehungskirche (amtsführende Pfarrerin Assunta Kautzky)

Weitere Kooperationen sind zur Zeit nicht geplant.

 

Teilnehmerzahlen / Personenkreise

Insgesamt konnten bei den Veranstaltungen weit über 600 Gäste gezählt werden, davon rund 400 Frauen (656/403). Da es sich bei den großen Veranstaltungen um „Sonderveranstaltungen“ handelt, werden die zahlreichen geleisteten ehrenamtlichen Stunden, die hier in Bildungsarbeit investiert wurden, statistisch nicht berücksichtigt, jedenfalls sind hier insgesamt 46 Unterrichtseinheiten geleistet worden, von denen jedoch nur 21 in die Statistik einfließen.

Als erreichte Personenkreise lassen sich herausgreifen:

  • eine ganze Generation evangelischer Schüler (11-14 Jahre) in Innsbruck, die in einem hohen Maß die Ausstellung über „starke Frauen in der Geschichte der Religion“ erlebt haben

  • Ökumenisch orientierte Menschen, die sich für den Dialog zwischen Evangelischen und anderen Konfessionen oder Religionen interessieren

  • Jugendmitarbeiter

Thomas Höpfel

Vorsitzender

 


 

Jahresbericht 2018 des Vorsitzenden

 

Das erste Jahr unter der neuen Leitung und mit dem neuen Vorstand ist gekennzeichnet vom Anlaufen in eine erst zu entwickelnde Richtung, von Versuchen, Kontakte knüpfen, Ideen sammeln und vom Umsetzen in mehreren Schritten.

Zunächst gelang es sehr gut, mit Dr. Karin Klocker, der Leiterin des „bfi“ eine Zusammenarbeit zu planen, in der wir auf einige Räumlichkeiten spekulierten. So konnte auch der Eröffnungsvortrag „Spirituelle Begegnungen in Indien und Nepal“ vor erlesenem Publikum im Festsaal des bfi stattfinden.

Da jedoch die Kosten trotz des Entgegenkommens von Frau Dr. Klocker relativ hoch ausfielen, wurden die weiteren Veranstaltungen in die Räume der Superintendentur verlegt.

Zwei andere Kooperationen waren recht erfolgreich: Am 8.4. schlossen wir uns der Ökumenischen Initiative Tirol mit einer einer Fahrt nach Dachau an und am 26.4. beteiligten wir uns an der Vernissage von Brigitte Gmach „Die Türmerin“ in der Innsbrucker Auferstehungskirche.

Anschließend sollten zunächst drei Vorträge von Dr. Dichatschek stattfinden, die jedoch wegen Krankheit (einmal) und mangels Anmeldungen abgesagt werden mussten.

Eine besonders schöne Fahrt tröstete darüber hinweg und es gelang uns am 13. Juli mit dem Besuch der Bayerischen Landesausstellung im Kloster Ettal eine tolle Fahrt zu organisieren, bei der wir auch Schloss Linderhof besuchten. Mit Dr. Karola Czernohaus als routinierte, begeisternde und witzige Führerin war dieser Tag für alle Teilnehmer ein besonders schönes Erlebnis.

Im Sommer ergab sich dann auch die Idee zur Teilnahme an der Ausschreibung für den Diakoniepreis 2018, wofür wir als Projektidee die ohnehin für den Herbst geplanten Veranstaltungen zu den „Bildungswochen 2018 im diakonischen Umfeld“ zusammenfassten und zum Thema „Politische Bildung“ sowie zu „Moderner Altenbetreuung“ fünf Vorträge veranstalteten. Dazu kam noch die Ausstellung „Heimat und Fremde“, eine Fotoausstellung des Innsbruckers Hannes Kautzky, die in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde Innsbruck-Auferstehungskirche organisiert war. Hier war uns überall ein interessiertes Publikum gewogen.

Den Jahresabschluss bildete eine weitere Zusammenarbeit mit der Auferstehungskirche: Die traditionelle „Musikalische Adventandacht“ fand am 23.12.2018 statt.

Das Jahr war weiters gekennzeichnet von Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Qualitätsverbund der österreichischen evangelischen Bildungswerke „Q_AEBW“, deren Höhepunkt sicher die Zulassung zum Qualitätsverbund selbst sowie die darauf stattfindende „Re-Zertifizierung 2018“ darstellt. Das EBiT ist somit berechtigt das Qualitätssiegel der „proCum Cert“ zu führen. Ein weiterer Studientag im Herbst 2018 war ebenfalls ein Pflichttermin, der wahrzunehmen war. Die Reisekosten und Teilnahmekosten an diesem Qualitätsverbund werden glücklicherweise von der AEBW, der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Bildungswerke in Österreich, getragen, sodass hier bezüglich der Kosten uns keine Nachteile entstehen.

Zu einem ehrlichen Bericht gehören meines Erachtens auch die nicht erreichten Ziele: So haben wir sicherlich weniger Publikum als erhofft begrüßen können, sind jedoch zufrieden, dass fast alle Veranstaltungen auch stattfinden konnten.

Budgetär sind wir auch etwas hinter den Erwartungen geblieben, jedoch sind die großen Einnahmequellen, die Reisen, heuer noch nicht auf dem Programm gestanden. Hier ist für 2019 wesentlich mehr zu erwarten.

Die Gewinnung von neuen Mitgliedern konnte nicht so weit gedeihen wie erhofft. Dies beruht im Wesentlichen auf der geringen Reichweite der bisherigen Bemühungen. In derselben Weise ist es nicht gelungen, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Bisherige Mitglieder des EBiT kommen zwar zu Veranstaltungen und unterstützen uns ideell, eine konkrete Mitarbeitergewinnung ist jedoch nur im Bereich der Vorstandsmitglieder zustande gekommen. Ein neues strategisches Herangehen ist hier unbedingt erforderlich.

Programmtechnisch haben sich auch einige Schwierigkeiten ergeben, weil teilweise unbezahlbare Honorare von Vortragenden erwartet wurden, sodass auf diese Veranstaltungen verzichtet werden musste. Dafür haben sich andere, erfolgversprechende Kontakte aufgetan. An der Realisierung solcher Veranstaltungen wird gearbeitet.

Resümee:

Das erste Jahr war ohne große Sprünge, mit ein paar Stolpersteinen, die aber im Wesentlichen übersprungen werden konnten. Mit den Erfahrungen aus diesem Jahr wird eine Fortführung der Arbeit und ein erfolgreicherer Weg gut zu machen sein.

Thomas Höpfel, Vorsitzender

 


 

Jahresbericht 2017:

Das Jahr 2017 stand ganz im Zeichen des Reformationsjubiläums. Entsprechend waren auch Veranstaltungen, die einerseits von  EBiT subventioniert worden sind und andererseits EBiT selbst veranstaltet hat.

Hervorzuheben sind hier vor allem die Vorträge „Abenteuer Reformation“ die Pfr. Bernd Hof in Wörgl, Landeck und Innsbruck gehalten hat.
Mitveranstalter war das EBiT bei der Ringvorlesung im Herbstsemester an der Theol. Fakultät, am „dies faculatatis“.

Die Vorlesung fand nicht nur bei Studenten, sondern auch bei evang. Gemeindegliedern großes Interesse
Der Lutherweg (drei Abschnitte), Filme, Kantatengottesdienst usw. wurden von uns als Mitveranstalter unterstützt. Alle drei Abschnitte des Lutherweges wurden von vielen erwandert.

Mit einem vollen Bus ging es nach Meran und Schloss Tirol zur Lutherausstellung. Es fand dort eine äußerst interessante Führung über Luther

und Protestantismus in Südtirol statt.

Der Besuch am evangelischen Friedhof in Meran war dann noch ein besonderes Highlight.

In Kooperation mit dem Bildungshaus in Wörgl fanden eine Reihe von Vorträgen statt, die leider wenige Evangelische wahrnahmen,

aber Wörgl ist doch weit entfernt.


Gut besucht ist immer das Frauenfrühstück in Reutte, welches zwei mal im Jahr veranstaltet wird.

Das EBiT bewirbt und subventioniert auch Reisen mit der Ökumenischen Initiative Tirol.

Großen Anklang fanden die Fahrten sowohl zum Bodensee, als auch nach Sizilien.


Das EBiT war beim großen Reformationsfest in Wien durch mich im Bildungsstand vertreten. So konnten auch Gespräche mit anderen Bildungseinrichtungen geführt werden.


Am 13. November fand eine Generalversammlung mit Neuwahlen statt. Nach 3 Jahren gab ich den Vorsitz an Thomas Höpfel weiter.

Ich danke an dieser Stelle meinem Vorstandsteam für seine Unterstützung und hoffe, dass ich das eine oder andere bewirken und das EBiT gut bestellt übergeben konnte.

Dank auch an alle, die das EBiT und mich üntestützt haben, ein spezieller Dank an Pfr. Bernd Hof.


Ich wünsche dem neuen Vorstand alles Gute, viel Erfolg und Segen für seine Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung.

Gerlinde Busse