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Jahresberichte ab 2017 Drucken

Jahresbericht 2018 des Vorsitzenden

 

Das erste Jahr unter der neuen Leitung und mit dem neuen Vorstand ist gekennzeichnet vom Anlaufen in eine erst zu entwickelnde Richtung, von Versuchen, Kontakte knüpfen, Ideen sammeln und vom Umsetzen in mehreren Schritten.

Zunächst gelang es sehr gut, mit Dr. Karin Klocker, der Leiterin des „bfi“ eine Zusammenarbeit zu planen, in der wir auf einige Räumlichkeiten spekulierten. So konnte auch der Eröffnungsvortrag „Spirituelle Begegnungen in Indien und Nepal“ vor erlesenem Publikum im Festsaal des bfi stattfinden.

Da jedoch die Kosten trotz des Entgegenkommens von Frau Dr. Klocker relativ hoch ausfielen, wurden die weiteren Veranstaltungen in die Räume der Superintendentur verlegt.

Zwei andere Kooperationen waren recht erfolgreich: Am 8.4. schlossen wir uns der Ökumenischen Initiative Tirol mit einer einer Fahrt nach Dachau an und am 26.4. beteiligten wir uns an der Vernissage von Brigitte Gmach „Die Türmerin“ in der Innsbrucker Auferstehungskirche.

Anschließend sollten zunächst drei Vorträge von Dr. Dichatschek stattfinden, die jedoch wegen Krankheit (einmal) und mangels Anmeldungen abgesagt werden mussten.

Eine besonders schöne Fahrt tröstete darüber hinweg und es gelang uns am 13. Juli mit dem Besuch der Bayerischen Landesausstellung im Kloster Ettal eine tolle Fahrt zu organisieren, bei der wir auch Schloss Linderhof besuchten. Mit Dr. Karola Czernohaus als routinierte, begeisternde und witzige Führerin war dieser Tag für alle Teilnehmer ein besonders schönes Erlebnis.

Im Sommer ergab sich dann auch die Idee zur Teilnahme an der Ausschreibung für den Diakoniepreis 2018, wofür wir als Projektidee die ohnehin für den Herbst geplanten Veranstaltungen zu den „Bildungswochen 2018 im diakonischen Umfeld“ zusammenfassten und zum Thema „Politische Bildung“ sowie zu „Moderner Altenbetreuung“ fünf Vorträge veranstalteten. Dazu kam noch die Ausstellung „Heimat und Fremde“, eine Fotoausstellung des Innsbruckers Hannes Kautzky, die in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde Innsbruck-Auferstehungskirche organisiert war. Hier war uns überall ein interessiertes Publikum gewogen.

Den Jahresabschluss bildete eine weitere Zusammenarbeit mit der Auferstehungskirche: Die traditionelle „Musikalische Adventandacht“ fand am 23.12.2018 statt.

Das Jahr war weiters gekennzeichnet von Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Qualitätsverbund der österreichischen evangelischen Bildungswerke „Q_AEBW“, deren Höhepunkt sicher die Zulassung zum Qualitätsverbund selbst sowie die darauf stattfindende „Re-Zertifizierung 2018“ darstellt. Das EBiT ist somit berechtigt das Qualitätssiegel der „proCum Cert“ zu führen. Ein weiterer Studientag im Herbst 2018 war ebenfalls ein Pflichttermin, der wahrzunehmen war. Die Reisekosten und Teilnahmekosten an diesem Qualitätsverbund werden glücklicherweise von der AEBW, der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Bildungswerke in Österreich, getragen, sodass hier bezüglich der Kosten uns keine Nachteile entstehen.

Zu einem ehrlichen Bericht gehören meines Erachtens auch die nicht erreichten Ziele: So haben wir sicherlich weniger Publikum als erhofft begrüßen können, sind jedoch zufrieden, dass fast alle Veranstaltungen auch stattfinden konnten.

Budgetär sind wir auch etwas hinter den Erwartungen geblieben, jedoch sind die großen Einnahmequellen, die Reisen, heuer noch nicht auf dem Programm gestanden. Hier ist für 2019 wesentlich mehr zu erwarten.

Die Gewinnung von neuen Mitgliedern konnte nicht so weit gedeihen wie erhofft. Dies beruht im Wesentlichen auf der geringen Reichweite der bisherigen Bemühungen. In derselben Weise ist es nicht gelungen, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Bisherige Mitglieder des EBiT kommen zwar zu Veranstaltungen und unterstützen uns ideell, eine konkrete Mitarbeitergewinnung ist jedoch nur im Bereich der Vorstandsmitglieder zustande gekommen. Ein neues strategisches Herangehen ist hier unbedingt erforderlich.

Programmtechnisch haben sich auch einige Schwierigkeiten ergeben, weil teilweise unbezahlbare Honorare von Vortragenden erwartet wurden, sodass auf diese Veranstaltungen verzichtet werden musste. Dafür haben sich andere, erfolgversprechende Kontakte aufgetan. An der Realisierung solcher Veranstaltungen wird gearbeitet.

Resümee:

Das erste Jahr war ohne große Sprünge, mit ein paar Stolpersteinen, die aber im Wesentlichen übersprungen werden konnten. Mit den Erfahrungen aus diesem Jahr wird eine Fortführung der Arbeit und ein erfolgreicherer Weg gut zu machen sein.

Thomas Höpfel, Vorsitzender


Jahresbericht 2017:

Das Jahr 2017 stand ganz im Zeichen des Reformationsjubiläums. Entsprechend waren auch Veranstaltungen, die einerseits von  EBiT subventioniert worden sind und andererseits EBiT selbst veranstaltet hat.

Hervorzuheben sind hier vor allem die Vorträge „Abenteuer Reformation“ die Pfr. Bernd Hof in Wörgl, Landeck und Innsbruck gehalten hat.
Mitveranstalter war das EBiT bei der Ringvorlesung im Herbstsemester an der Theol. Fakultät, am „dies faculatatis“.

Die Vorlesung fand nicht nur bei Studenten, sondern auch bei evang. Gemeindegliedern großes Interesse
Der Lutherweg (drei Abschnitte), Filme, Kantatengottesdienst usw. wurden von uns als Mitveranstalter unterstützt. Alle drei Abschnitte des Lutherweges wurden von vielen erwandert.

Mit einem vollen Bus ging es nach Meran und Schloss Tirol zur Lutherausstellung. Es fand dort eine äußerst interessante Führung über Luther

und Protestantismus in Südtirol statt.

Der Besuch am evangelischen Friedhof in Meran war dann noch ein besonderes Highlight.

In Kooperation mit dem Bildungshaus in Wörgl fanden eine Reihe von Vorträgen statt, die leider wenige Evangelische wahrnahmen,

aber Wörgl ist doch weit entfernt.


Gut besucht ist immer das Frauenfrühstück in Reutte, welches zwei mal im Jahr veranstaltet wird.

Das EBiT bewirbt und subventioniert auch Reisen mit der Ökumenischen Initiative Tirol.

Großen Anklang fanden die Fahrten sowohl zum Bodensee, als auch nach Sizilien.


Das EBiT war beim großen Reformationsfest in Wien durch mich im Bildungsstand vertreten. So konnten auch Gespräche mit anderen Bildungseinrichtungen geführt werden.


Am 13. November fand eine Generalversammlung mit Neuwahlen statt. Nach 3 Jahren gab ich den Vorsitz an Thomas Höpfel weiter.

Ich danke an dieser Stelle meinem Vorstandsteam für seine Unterstützung und hoffe, dass ich das eine oder andere bewirken und das EBiT gut bestellt übergeben konnte.

Dank auch an alle, die das EBiT und mich üntestützt haben, ein spezieller Dank an Pfr. Bernd Hof.


Ich wünsche dem neuen Vorstand alles Gute, viel Erfolg und Segen für seine Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung.

Gerlinde Busse